Mehr Nächte und weniger Ertrag? – zur Zeit kein Einzelfall – Consultare Hotelberatung setzt klare Ziele für die Zukunft

Consultare Tourismusberatung Christian Marchel e.U., 15. September 2011

Nicht nur österreichische Beherberger haben mit einem unangenehmen Phänomen zu kämpfen. Trotz steigender Nächtigungszahlen sinkt der Ertrag – teilweise bis zu 10%. Keine rosigen Zukunftsperspektiven – jedoch gibt es auch für dieses Problem entsprechende Lösungen.

Betrachtet man vorab die Ursachen, so stößt man in vielen Betrieben in der Vertriebs- und Verkaufsstrategie auf gemeinsame Nenner: Billig-Reisen-Anbieter verschiedenster Couleur. Was anfänglich als nützliches Instrument zur Überbrückung von auslastungsschwachen Phasen gegolten hat, stellt sich nun als „Killervirus“ dar. Es geht schon lange nicht mehr darum einzelne Wochen zu überbrücken oder Saisonen zu – nicht wenige bzw. immer mehr Betriebe haben ihre Betten bereits ganzjährig bzw. saisonweise an Billig-Reisen-Anbieter vergeben.

Warum ist das so? Von 50 befragten Betrieben gab die Mehrzahl der Unternehmer eine klare, wenn jedoch bedenkliche Antwort: “Der Parkplatz von meinem Mitbewerber war voll und meiner nicht“! Diese Argumentation spricht für sich – der unmittelbare Wettbewerb führt dazu, dass betriebliche Entscheidungen wirtschaftlich nicht hinterfragt werden. Ein voller Parkplatz scheint immer noch ein Garant für Erfolg zu sein. In der Hotellerie täuschen positive Nächtigungszahlen oft über die Probleme hinweg – betrachtet man den durchschnittlichen Pro-Kopf-Umsatz bzw. Zimmerpreis wird die Realität wieder deutlich erkennbar.

Der Preisverfall in der Hotellerie ist markant und wird seine wahre Auswirkung in den Unternehmen erst zeigen. Der Kampf um jeden Gast ist vollends entbrannt – das Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren gewandelt – zwar ist das Bedürfnis nach Urlaub und Erholung nach wie vor gegeben, Einsparungen werden jedoch bei den Zusatzleistungen vorgenommen. Für die Betriebe bedeutet dies einerseits geringere Erträge, andererseits sind jedoch die Kosten in vielen Fällen nahezu explodiert. Die Gefahr besteht nun darin, dass die Betriebe langsam aber stetig ausbluten. Betrachtet man nun die Finanzlage der Unternehmen – hoher Fremdkapitalanteil, geringe Liquidität, Zinslast / Tilgung usw. – so bewegt man sich auf einem sehr dünnen Eis, das, wenn nicht rechtzeitig entgegen gesteuert wird, schnell brechen kann.

Als erste Maßnahme steht die grundlegende Überarbeitung der bestehende Marketing- und Verkaufsstrategie an. Eine Spezialisierung ist hilfreich um sich von Mitbewerbern abzuheben – der Gast sucht vermehrt nach Kompetenz und Qualität – Allrounder, die versuchen alles unter ein Dach zu bekommen, fallen bei der Buchungsentscheidung meist durch den Rost.

Als nächstes steht die Überarbeitung der Preisstrategie an – viele Hoteliers sind verwundert, wenn sie erfahren, was ihnen vom Zimmerpreis bleibt (Deckungsbeitrag). Die nächste – und meistens größere Überraschung tritt ein, wenn man wenn der benötigte Deckungsbeitrag ermittelt wird.

Weitere Maßnahmen gehen in Richtung Controlling und Arbeitsabläufe – die expliziten Erläuterungen dazu würden den Rahmen jedoch sprengen. Letztendlich wäre es falsch und fahrlässig, die Situation falsch einzuschätzen – die „Vogel-Strauß-Taktik“ funktioniert nicht bzw. verschlimmert die Situation nur, da die verlorene Zeit oft nicht mehr aufgeholt werden kann. Die Situation wird in den Betrieben meist falsch eingeschätzt – die Hoffnung auf bessere Zeiten überwiegt und die Konfrontation mit der Realität fällt schwer. Es wird hierzulande leider immer noch als Schande aufgefasst, wenn man externe Hilfe bzw. Beratung in Anspruch nimmt – Betriebe die sich u.a. an Consultare Tourismusberatung gewendet haben, sprechen eine deutlich andere Sprache.

CONSULTARE Tourismusberatung Christian Marchel hat sich darauf spezialisiert, die Betriebe durch den Restrukturierungsprozess zu begleiten. CONSULTARE GF Christian Marchel:“ Wir achten nicht nur darauf, dass die operativen Massnahmen zur Umsetzung kommen, sondern dass auch entsprechendes Know-How vermittelt wird - nur dann ist nachhaltiger Erfolg garantiert!

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CONSULTARE Tourismusberatung hat es sich zur Aufgabe gestellt, für seine Kunden ein Höchstmaß an Effizienz und Wertschöpfung zu erzielen. Um diese Vorgabe 100%ig erfüllen zu können, kommt eine ganzheitliche Betriebsbetrachtung zur Anwendung, die den jeweiligen Betrieb in seinen einzelnen Facetten analysiert. Aufgrund dieser Basisinformationen können - gepaart mit Kreativität und Fingerspitzengefühl - nachhaltige Massnahmen und Lösungen ermittelt und letztendlich umgesetzt werden.

CONSULTARE Geschäftsführer - Christian Marchel - blickt auf 25 Jahre Branchenerfahrung auf fünf Kontinenten zurück. Diese fundierten Kenntnisse und Erfahrungen aus Hotellerie, Gastronomie und Golfmanagement münden in die Beratungskernbereiche: Finanzen, Marketing, Abläufe/Mitarbeiter und Innovation.