Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. deckt illegale Nerzfarm in Rahden (NRW) auf

connektar.de Presseverteiler, 16. April 2012

Die Tierschutzorganisation „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ hat Strafanzeige gegen den Betreiber der Nerzfarm in Rahden (NRW) wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt.

Nerze haben meist ein kurzes und qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige Zentimeter nach vorne und zurück. Der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ kritisiert seit Jahren diese Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen. Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und änderte vor einigen Jahren die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung – allerdings mit langen Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun deutlich größere Käfige zur Verfügung stehen.

Ob die Nerzzüchter das neue Gesetz auch umsetzen, überprüft der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ derzeit im Rahmen einer bundesweiten Recherche. Die bisher vorliegenden Erkenntnisse machen Stefan Klippstein, Pressesprecher des „Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.“, wütend: „Zahlreiche Nerzzüchter halten ihre Tiere weiter in den alten tierschutzwidrigen Käfigen. Es ist unfassbar, wie hier geltendes Recht ignoriert wird, nur um den Gewinn zu maximieren. Denn mehr Platz für Tiere bedeutet weniger Profit für den Pelzfarmer.“

Auch in Rahden (NRW) konnte der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ dokumentieren, dass die Nerze weiterhin in engen Käfigen leiden – ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht. Für den Arbeitskreis nicht hinnehmbar. „Wir haben Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt und das Videomaterial als Beweis vorgelegt“, so der gelernte Tierpfleger Stefan Klippstein.
Weitere Informationen, Fotos und ein Video unter: http://www.tierschutzbuero.de/nerzfarm-rahden/

Verschiedene Pelzfarmbetreiber haben in den letzten Wochen den Versuch unternommen, gegen die neuen Tierschutzvorschriften zu klagen – doch bislang ohne Erfolg. In allen Fällen entschieden die Gerichte für den Tierschutz.

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