Deutscher Tierhilfe Verband überzeugt Berlins traurigster Zoohandlung, den Tierhandel aufzugeben

connektar.de Presseverteiler, 26. April 2012

Verwahrloste Tiere in dreckigen und viel zu kleinen Käfigen: Über Jahre hinweg bot die Zoohandlung „Natur im Heim“ in Berlin-Schöneberg ein Bild des Elends.

Nun konnte ein Mitarbeiter des Deutschen Tierhilfe Verbands e.V. den Eigentümer endlich davon überzeugen, den Handel mit lebenden Tieren aufzugeben. Alle Tiere konnten in ein gutes Zuhause vermittelt werden.
Seit über 53 Jahren betreibt Hans S. die Zoohandlung „Natur im Heim“ in Berlin-Schöneberg. Mittlerweile 82-jährig, war er in den letzten Jahren mit der Tierhaltung vollkommen überfordert. Elend vegetierten in der Zoohandlung Vögel, Kaninchen und Meerschweinchen in kleinen, kahlen und vollkommen verdreckten Käfigen vor sich hin. Die Fischbecken waren so verschmutzt, dass Kunden die Fische kaum mehr erkennen konnten.
Von besorgten Tierfreunden informiert, erstattete der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. Anzeige beim Veterinäramt Tempelhof-Schöneberg. Schon vor Jahren hätte die Behörde einschreiten und dem Betreiber die tierschutzrechtliche Genehmigung entziehen müssen. Doch das geschah nicht.
Gleichzeitig suchte ein Verbandsmitarbeiter das Gespräch mit dem überforderten Tierhandlungsbetreiber. Ihm gelang es, Hans S. davon zu überzeugen, zukünftig auf den Verkauf lebender Tiere zu verzichten. Der Eigentümer, der versehentlich sogar ein Aquarium mit Tierbesatz auf den Sperrmüll schmiss, hat mittlerweile den gesamten Tierbestand aufgelöst. Zahlreiche Tiere konnten vom Deutschen Tierhilfe Verband in liebevolle Hände vermittelt werden.
Leider ist die Tierhandlung „Natur im Heim“ kein Einzelfall. Reinhold Kassen, Vorstand des Verbandes, kennt noch mehr solcher Fälle: „Wir haben in den letzten Jahren zahlreiche Tierhandlungen besucht und unzählige Missstände dokumentiert und angezeigt. Dies ist allein in Berlin die dritte Tierhandlung, die aufgrund unserer Intervention schließt bzw. deren Besitzer die Tierhaltung aufgibt.“
Verbrauchern rät Kassen, keine Tiere in Tierhandlungen zu kaufen. „Jeder wahre Tierfreund sollte ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen, statt eines zu kaufen“, so Kassen, „dort, wo Tiere nur Handelsware sind, ist ihr Wohlergehen zweitrangig.“
Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. im letzten Jahr die Videodokumentation „Tierhandlungen in Deutschland – Geschäfte auf Kosten der Tiere“ veröffentlicht.

Die Videodokumentation des Verbandes finden Sie hier: http://vimeo.com/17290215

Über:

Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Herr Reinhold Kassen
Friedrich - Alfred Str. 182-184
47226 Duisburg
Deutschland

fon ..: Mobil: : 0172 588 466 5
web ..: http://www.deutschertierhilfeverband.de
email : deutschertierhilfeverband@googlemail.com

Der bundesweit arbeitende Deutsche Tierhilfe Verband (DTV) setzt sich aktiv und effektiv für den Tierschutz ein. Der DTV-Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen im In- und Ausland sowie in der gezielten Öffentlichkeitsarbeit, um Tierleid bereits in der Entstehung zu verhindern. Aber auch durch die Verknüpfung mit anderen Organisationen setzt sich der eingetragene Verein für die Umsetzung von tierschutzrelevanten Themen auf politischer und regionaler Ebene ein - Gemeinsam verhindern wir Tierquälerei, so das Leitmotto des Deutsche Tierhilfe Verbands.

Pressekontakt:

Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Herr Reinhold Kassen
Friedrich - Alfred Str. 182-184
47226 Duisburg

fon ..: Mobil: : 0172 588 466 5
web ..: http://www.deutschertierhilfeverband.de
email : deutschertierhilfeverband@googlemail.com