"Europa ist mehr als die Summe seiner Nationen"

Initiative Bürger für Europa, 17. Januar 2012

"Initiative Bürger für Europa" hat sich gegründet

"Unser Europa ist es allemal wert, sich dafür einzusetzen". Aufgrund dieser simplen Erkenntnis hat sich im Herbst 2011 eine Gruppe von befreundeten Künstlern und Managern in einer losen Initiative zusammengefunden, um ihren gesellschaftlichen Beitrag für das gemeinsame Europa zu leisten. Ziel ist es, über den "Euro" und die "große" Politik hinaus in der breiten Bevölkerung eine eher emotionale Plattform für das notwendige Verständnis und die damit verbundene Akzeptanz für unsere jeweiligen europäischen Mitbürger zu schaffen. Wir wollen durchaus auch harte Fakten mit künstlerischen Aktivitäten den Menschen in Europa vermitteln.

Aufgrund der anhaltenden Finanzkrise wird Europa seit geraumer Zeit nur mit dem Euro-Raum gleich gesetzt. Europa = Euro = Krise. Dabei ist Europa der wirtschaftlich potenteste Faktor und Impulsgeber der Erde.
Europa besitzt eine Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen, Sprachen, Ansichten, Wertvorstellungen, doch sind wir durch eine vieltausend-jährige – nicht immer positive – Geschichte eng miteinander verbunden.
Dabei hat gerade auch auf dem kulturellen Level schon immer ein reger Austausch stattgefunden. Soziale Forderungen wurden auch schon vor 1000 Jahren in buchstäblicher Windeseile parallel in gesamt Europa koordiniert aufgestellt.
Unsere religiösen Wurzeln kommen alle aus dem Mittelmeerraum: Das Christentum, der Islam, der jüdische Glaube. Auch sie sind seit Jahrtausenden fest in Europa verwurzelt und positiv sowie negativ erfahren.

Wir wollen als Initiative Europäischer Bürger darauf aufmerksam machen, dass Europa nicht nur in den Finanzzentren, sondern vielmehr oft auch in realen, oft unauffälligen Orten, wie Mümmelmannsberg und sozialen Brennpunkten, auf Lampedusa, in Chippenham, Malta, Mallorca, in St. Petersburg und Basel lebt und stattfindet. Europa wird im Wesentlichen im Kleinen, sprich, im Zusammenleben der Menschen gelebt: im Urlaub, in der Mietskaserne, in der Schule, am Arbeitsplatz. Hier kann die Kunst eine wunderbare Brücke schlagen. Vor allem dann, wenn sie an die Quellen, sprich die Orte geht, die Brennpunkte sind und Symbolcharakter haben.
So hat die Initiative vor, auf der Insel Lampedusa eine Ausstellung zu Themen der Integration, des Zusammenlebens zu organisieren. Ein Zug mit unserer Globeninstallation zur Veränderung im Leben nach dem Zusammenbruch des Kommunismus soll von St. Petersburg über Helsinki, Berlin nach Bern fahren. Eine Ausstellung, die den sozialen und künstlerischen Austausch seit 1066 zwischen dem Kontinent und England thematisiert, soll in Chippenham und danach in den Partnerstädten, wie Friedberg, gezeigt werden. Eine Ausstellung über die kulturelle Entstehung und Bedeutung des Euro ist angedacht.

Viele Aktivitäten lassen sich denken. Über alles soll breit unter Einbezug aller Medien berichtet werden, um das positive Interesse der Menschen an Europa wach zu halten.

Die Finanzierung der Initiative läuft bis dato ausschließlich über die privaten Gelder und Arbeiten der Teilnehmer an der Initiative. Es ist geplant, den Kreis deutlich zu erweitern und auch die Projekte so aufzusetzen, dass sie für diverse Industrien und Sponsoren im privaten, wie auch im öffentlichen Bereich von Interesse sind. So können die ehrgeizigen Projektziele erreicht werden. Die Organisation ist als unabhängige Non Profit Organisation gedacht. Die Rechtsform ist zur Zeit eine GBR. Geplant ist aber im Erfolgsfall einen gemeinnützigen Verein daraus zu gründen.

Gratis Newsletter von PresseEcho.de
  • 1x täglich die neuesten Pressemitteilungen
  • Gutschein- und Sonderaktionen
  • Einfache Abmeldung vom Newsletter
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein um sich anzumelden.