Hyperhidrosis – Cool bleiben bei übermäßigem Schwitzen: Schweißdrüsenentfernung mit neuartiger OP-Methode

iPark-Media GmbH, 13. Juli 2012

Hin und wieder kommt jeder von uns so richtig ins Schwitzen. Das ist gut und wichtig, denn soreguliert sich unsere Körpertemperatur. Wer jedoch weit mehr als die durchschnittliche Schweißmenge von etwa einem Liter pro Tag produziert, leidet unter Hyperhidrosis. Die Betroffenen schwitzen situationsbedingt außergewöhnlich stark und auffällig, Scham und Leidendruck sind vielfach hoch. Wenn Hausmittel nicht mehr helfen, kommen die Patienten zuProf. Uni (Haybusak). MD. DDS. (GUS). George Khoury in die Estetica Clinic Hamburg, der das unangenehme Phänomen mit Botulinumtoxin A behandelt und bei Bedarf auch eine Schweißdrüsenentfernung durchführen kann. Dafür verwendet er eine Kombinationsmethode aus Schab- und Saugtechnik. Das Instrument dafür hat er selbst entwickelt und patentieren lassen.

Rezepte von Mutter Natur

Manchmal hilft Salbei-Tee die übermäßige Schweißproduktion zu stoppen. Einfach ein bis zwei Teelöffel fein geschnittene Salbeiblätter in eine große Tasse geben und mit siedendem Wasser übergießen. Den Sud zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Da heißer Tee einmal die Schweißbildung anregt, sollte man den Tee zunächst abkühlen lassen. Empfohlen wird dreimal täglich eine Tasse Salbei-Tee. Um Schweißbildung unter den Achseln entgegenzuwirken, sollten Betroffene sich täglich mit kaltem Eichenrinden-Tee (im Reformhaus erhältlich) waschen.

Aluminiumchloridlösung

Aluminiumchloridlösung verschließt die Schweißdrüsen und ist ein Mittel der Wahl zur Selbstbehandlung bei übermäßiger Schweißproduktion unter den Achseln. An Händen und Füßen wirkt Aluminiumchlorid hingegen nicht.
Die Lösung ist in der Apotheke erhältlich. Sie lässt sich in einen normalen Glasdeoroller füllen und kann täglich selbst aufgetragen werden. Eine mögliche Nebenwirkung ist Juckreiz.

Iontophorese

Iontophorese ist ein Schwachstrombad, das zur Behandlung einer erhöhten Schweißproduktion an Händen und Füßen angewendet wird. In den ersten zwei Wochen muss die Iontophorese täglich ca. 15 Minuten lang durchgeführt werden, anschließend ist eine wöchentliche Behandlung meist ausreichend. Dieses Verfahren eignet sich – nach ärztlicher Anleitung – auch problemlos für eine Therapie zu Hause. Bei Erfolg übernehmen die Krankenkassen häufig die Kosten für das Heimgerät.

Botulinumtoxin A

Botulinumtoxin A wird hauptsächlich in der Achselregion und an den Handinnenflächen angewendet. Die Behandlung ist schmerzarm und die Ergebnisse sind überzeugend. "Nach unserer Erfahrung hält das Ergebnis drei bis zwölf Monate vor, in Einzelfällen auch länger", so Prof. Khoury. Mögliche Nebenwirkungen: Vereinzelt treten bei den Patienten nach der Behandlung Schwindelgefühle auf. Die Behandlung der Handflächen kann zudem zu einer vorübergehenden Muskelschwäche führen, so dass die Kraft in den Händen kurzzeitig vermindert ist. Eine Behandlung mit Botulinumtoxin kostet pro Areal zwischen 150 € und 180 €. Die Krankenkassen zahlen leider nicht.

Schweißdrüsenentfernung

Die Entfernung der Schweißdrüsen wird vorwiegend zur Behandlung von Hyperhidrosis in den Achselhöhlen empfohlen. Zunächst werden die zu behandelnden Areale desinfiziert und farblich markiert. Dann injiziert Prof. Khoury den Patienten eine Tumeszenzlösung, mit der sich Schweißdrüsen anreichern. Auf diese Weise sind sie leichter zu entfernen. Anschließend kommt ein speziell von Prof. Khoury entwickeltes Gerät zum Einsatz. Es besitzt einen scharfen Löffel, mit dem die Schweißdrüsen im ersten Schritt gründlich von der Haut abgelöst werden. Danach wird das abgeschabte Drüsengewebe mit einer integrierten Absaug-Vorrichtung entfernt. "Der Vorteil ist, dass die Schweißdrüsenentfernung so sehr sorgfältig und zugleich schonend verläuft", erklärt Prof. Khoury. "Bei anderen Verfahren ist es manchmal so, dass noch Reste des Drüsengewebes zurückbleiben und der Effekt somit weniger überzeugend ist."

Der Eingriff erfolgt über zwei winzige Schnitte in der Achselhöhle, die kaum sichtbare Narben hinterlassen. Er dauert rund eine halbe Stunde. Eine Vollnarkose ist dabei nicht notwendig – die Patienten erhalten eine örtliche Betäubung und können sich auf Wunsch in einen Dämmerschlaf versetzen lassen. Auch wenn die Krankenkassen die OP-Kosten in Höhe von 1.800 bis 2.000 € nicht übernehmen, sind die Patienten anschließend dauerhaft von den unangenehmen Symptomen befreit.

Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http://www.prseiten.de/pressefach/estetica-clinic/news/459 sowie http://www.estetica-clinic.de/.

Über :
Die ESTETICA CLINIC im Herzen von Hamburg bietet ein umfassendes Spektrum Ästhetischer Chirurgie in modernem Ambiente. An den Standort von "ESTETICA – Hamburgs Schönheitszentrum" sind die Fachgebiete Ästhetische Chirurgie, Zahnimplantologie und Ästhetische Zahnmedizin, Anti-Aging Medizin, Augenlaser Zentrum (LASIK) sowie weitere Angebote aus dem kosmetischen Bereich.

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