KaDeWe versprach 2008, keine Pelze mehr zu verkaufen – Arbeitskreis humaner Tierschutz machte vor wenigen Tage

connektar.de Presseverteiler, 6. September 2012

Im Jahr 2008 erklärte das KaDeWe in Berlin, auf den Verkauf von Echtpelzen verzichten zu wollen. Bei einer Vorortkontrolle entdeckten jetzt Tierschützer des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V. Pelz

Auf Nachfrage des Vereins wurde das Kaufhaus sofort aktiv und forderte seine Mieter auf, die Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Das KaDeWe versicherte dem Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V., auch weiterhin an seiner Pelzfrei-Politik festhalten zu wollen.

Die betroffenen Mieter wurden auf den „code of conducts“ des Unternehmens hingewiesen, die Produkte aus dem Handel genommen. Lediglich „Chanel“ hielt anfänglich am Verkauf von Pelzprodukten fest, mit der Begründung, es sei nur Kaninchenpelz.

Für Stefan Klippstein, Sprecher des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V., unverständlich: „Für die Produktion von Kaninchenpelz müssen, wie für jeden anderen Pelz auch, Tiere unter extremen Haltungsbedingungen leiden und für die Mode sterben. Egal ob Nerz, Fuchs, Hermelin oder Kaninchen. Jeder Echtpelz ist ein Tiequalprodukt.“
Davon konnte der Arbeitskreis auch die Verantwortlichen des KaDeWe überzeugen, Chanel musste auch die Kaninchenpelze aus dem Angebot nehmen. Mittlerweile ist das Sortiment des KaDeWe wieder komplett pelzfrei.

„Wir freuen uns über das schnelle und konsequente Handeln des KaDeWe“, so Stefan Klippstein, „und hoffen, dass auch die Gäste der Fashion’s Night Out der VOGUE am 06. September 2012 auf Pelz verzichten werden.“

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Produktion von Nerzpelzen in Deutschland: http://www.tierschutzbuero.de/nerzfarm-brandenburg/
Protest gegen den Verkauf von Kaninchenpelzen in Berlin:
http://www.kaninchenmast.info/wp/%E2%80%9Eleichenberg%E2%80%9C-vor-berliner-fashion-week/

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