LVZ: Juso-Chef Böhning: SPD will mehr Staat - Abkehr von Schröders Regierungspolitik durch Beck und neues Grundsatzprogramm / Kurt Beck kann damit die Führung wieder mit der Basis versöhnen

PresseEcho.de, 24. April 2006

Leipzig (ots) - Der Chef der Jungsozialisten in der SPD, Björn
Böhning, geht davon aus, dass der neue SPD-Vorsitzende Kurt Beck
zusammen mit dem neuen Grundsatzprogramm die SPD-Führung wieder mit
der Basis versöhnen kann. In einem Interview mit der "Leipziger
Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe) meinte Böhning: "Ich erwarte, dass
das neue Grundsatz-Programm den Staat wieder deutlich mehr in den
Mittelpunkt stellt, als das in den letzten Jahren der
Regierungspolitik von Gerhard Schröder der Fall gewesen ist. Insofern
begreife ich dieses Grundsatzprogramm auch als ein Programm, das
Basisprogrammatik der SPD mit der Tagespolitik wieder versöhnen soll.
Das halte ich für notwendig und richtig." Die Sozialdemokraten seien
diejenigen in der großen Koalition, die mehr Staat wollten. "Mehr
Staat in den Bereichen Bildung und Familie, auch bei den
Infrastrukturinvestitionen. Die Zeit des Staatsabbaus, des
systematischen Staatsverarmens ist dann vorbei", so Böhning. "Dafür
ist Kurt Beck der richtige Parteivorsitzende, weil er in
Rheinland-Pfalz exemplarisch deutlich gemacht hat, wie man
sozialdemokratische Politik in vielen Bereichen perfekt
durchbuchstabiert."

Originaltext: Leipziger Volkszeitung
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