Nützliche mittelalterliche Gesundheitsregeln - erstmals ins Deutsche übersetzt

Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) Baden-Baden, 14. September 2009

(PresseEcho.de) Vor kurzem ist im Deutschen Wissenschafts-Verlag (DWV) ein Büchlein mit uralten Gesundheitsratschlägen erschienen:

Konrad Goehl: Regimen sanitatis Salernitanum. Mittelalterliche Gesundheitsregeln aus Salerno in neue Reime gebracht
Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 2009
(= DWV-Schriften zur Medizingeschichte, 7)
1. Aufl. 2009, 42 S., 15 x 21 cm, Broschur
Euro 9,95; SFr 19,95
ISBN: 978-3-86888-010-6 (www.amazon.de)

Im hohen Mittelalter entstand in Salerno ein Lehrgedicht, das die Anwendung der medizinischen Theorie leicht faßlich darlegte: das ‚Regimen sanitatis Salernitanum‘, die Salernitanische Regelsammlung einer gesunden Lebensführung.
In den gefälligen, leicht zu behaltenden Versen bleibt die schwere Theorie außen vor. Es geht um praktische Lebensvorschriften und Lebensweisheiten.
In 400 Versen sind sind Themenkreise angesprochen: Allgemeines Verhalten, Speise und Trank – Heilpflanzen – Der Kopf und seine Leiden – Die Jahreszeiten und der Körper –- Körpersäfte und Temperamente – Die entarteten Säfte – Der Aderlaß.
Diese liebenswürdigen lateinischen Verse wurden hier erstmals in deutsche Reime übersetzt, die neben dem praktischen auch den humoristischen Aspekt der Sammlung „herüberbringen“.

"Ich habe das Büchlein mit großem Genuß und Gewinn gelesen." (Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Gundolf Keil, Würzburg)

Keywords: Medizingeschichte, Gesundheitslehre, Salerno, Mittelalter, Krankheit, Gesundheit, Pharmaziegeschichte, Arzneimittel, Medikamente, Latein, deutsche Übersetzung, Regimen sanitatis

Autor:
Dr. phil. Konrad Goehl wechselte nach langer Tätigkeit als Altphilologe und Germanist im Schuldienst an die Universität Würzburg, wo er in der Medizingeschichte als Mitglied der Forschergruppe Klostermedizin tätig ist. Zudem lehrt und forscht er in der Klassischen Philologie. Er hat Ausgaben und Übersetzungen zentraler Werke der mittelalterlichen Arzneikunde geschaffen; als Beispiele seien hier der ‚Liber mitis’ des Guido d’Arezzo des Jüngeren und die Übersetzung des ‚Macer floridus’, des wichtigsten Buches der Klostermedizin, genannt.Firmenporträt:
Verlagsschwerpunkte des Deutschen Wissenschafts-Verlages (DWV) Baden-Baden: Geschichte, Nationalsozialismus, Literaturwissenschaft, Orientalistik, Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaft, Philosophie, Theologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Medizingeschichte, Biowissenschaft, Medizin, Pharmazie, Psychiatrie.
Verlagsleiter ist Prof. Dr. Dr. Werner E. Gerabek.Pressekontakt:
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