Platonakademie(107). TFZ Spezial: Die Strömungskraft, eine von der TFZ aufgezeigte zweite makrokosmische Kraft, wird erneut bestätigt (SuW 5/2012) / (Letzter Abschnitt ergänzt am 13.6.13 Uhr)

Platon-Akademie, 13. Juni 2012

Im Dezember 2006 hatte SuW („Sterne und Weltraum“) von bis zu 100facher Sternentstehungsrate in Galaxien bei z > 1,6 berichtet, und SdW („Spektrum der Wissenschaft“) hatte sogar schon 1997 im Juli-Heft vermerkt, dass bei solchen Rotverschiebungen die Rate mit der Zeit gewachsen war, um dann bei etwas weniger als z = 1,5 wieder abzunehmen. Die Daten seien, hatte es 1997 noch geheißen, sehr unsicher. (Das Diagramm aus SdW ist in platonakademie.de „Hörsall“ II S.11 Abb.2 wiedergegeben.)

Diese Zu- und Abnahme kann bisher nur die TFZ bestätigen, denn beim Maximum der Sternentstehungsaktivität liegt der für die TFZ charakteristische Zeitpunkt T(26). In den folgenden zwei Abschnitten wird zunächst an den Zusammenhang erinnert:

Die TFZ liefert eine Differentialgleichung, in HS II als Gl.(3) numeriert, die das Wachstum der Weltmasse mit der Abnahme der Gravitationskontante G verknüpft (beides von der TFZ gefordert). Gl.(3) ist ganz offensichtlich nicht per Zufall mit der Definition der Beschleunigung identisch. Näheres in den PM(42), (10) und (35). Ihre Auswertung brachte in den achtziger Jahren eine zweite, bis dahin unbekannte makrokosmisch wirksame Beschleunigung an den Tag, welche Strömungskraft SK (auch Sk) genannt wurde. Sie überlagert die Gravitation. Vgl.PM(50) und „HS“ II S. 9ff. Zwar ist die Sk nicht der Herkunft nach aber formal der Gravitation ähnlich. Sie ist wie folgt charakterisiert.

Nach Gl.(3) kommt es während des Weltalters zu sog. Kompressionszeitpunkten T(k) oder Tk (k = 1,2,3…), vor denen alle Massen in Richtung auf die räumlich nächsten Bezugspunkte mit einer Beschleunigung komprimiert werden, die sich zur Gravitation addiert, aber gegen b= -c/t° geht, also quasi gegen Unendlich. Es entstehen überall Schwarze Löcher (vgl. PM(50)). Zwischen T(k) und T(k+1) wächst das Weltalter stets um den Faktor 37,622... Bereits lange vor einem T(k) muss sich bei den Galaxien eine allmähliche Kompression zeigen, beobachtbar an der Sternentstehungsrate. Der einzige T(k), wo das bisher sichtbar ist, ist allerdings T(26) bei z = 1,53. Denn T(25) liegt beim Weltalter 100 Mio. Jahr, z = 15,9. Da der Raum nach der TFZ auf großer Skala wegen der endlichen Gravitationsreichweite Kartesisch-Euklidisch ist, entspricht z = 1,53 einer Distanz von 10,296 Mrd. Lichtjahren (s. etwa PM(42) und (43)). T(26) ist der momentan letzte in der Reihenfolge. Bei jedem T(k) und so auch bei T(26) schlug gemäß Gl.(3) das Minus der SK unstetig in Plus um, es herrschte plötzlich die gigantische Abstoßung b=+c/t°, die in der Zeit danach aber sehr schnell abfiel und dabei die unabhängig von ihr gemäß c/T abnehmende gravitative Anziehung unterschritt. So setzte kurz nach T(26) die Sternentstehung wieder heftig ein, denn G war etwa 3,5mal so stark wie heute. Die Rate schwand in den letzten 10 Jahrmilliarden wegen G = c/T so, wie in der zitierten Abb.2 gezeigt.

In der Mai-Ausgabe von SuW 2012 wird auf S.22f abermals berichtet, dass Untersuchungen eines Hubble-Felds Zwerggalaxien mit vermehrter Sternentstehung bei ca. z = 1,7 ans Licht brachten, 400 Mio. Jahre von dem T(26). Zwar sind nur sehr wenige, nämlich 69 Fälle bekannt geworden, aber sie bestätigen, dass erhöhte Sternentstehungsraten so spät vor diesem Zeitpunkt vorkamen. Das Gegenteil würde Gl.(3) in Frage stellen, was wiederum nach PM(42) ganz unwahrscheinlich ist. Dass die Sternentstehung bei Zwerggalaxien allgemein episodisch war, mag interne Gründe haben.

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