Platonakademie(114). TFZ-Spezial: Vertritt Q*, der Bildpunkt der Gegenwart T im Raum, in der TFZ das Higgs-Teilchen?

Platon-Akademie, 14. August 2012

Während die bekannte Definition der Masse als Verhältnis von Kraft zu Beschleunigung (K/b) nicht erklärt, was Masse ist, zeigt die TFZ: Masse ist eine Äußerung der Gegenwart T des Subjekts (des wahrnehmenden Beobachters).

Vorab für neu Eingestiegene eine Zusammenfassung der Grundlagen:
1.) Der eineindeutige Bildpunkt der unwillkürlich fließenden Gegenwart T auf einer Raumlinie wird stets als Q* bezeichnet. Für T gilt die Ausschließlichkeitsform AF: To1=T. Sie ist die Gegenwartsbedingung GB. („o“ ist hier das Symbol für „mal“, siehe z.B. in PM(104)). Als Quotient T/T = 1 beschreibt die GB die konstante und etwas abstrakte „Zeitgeschwindigkeit auf der Zeitachse“ im Bewusstsein des Beobachters (Ursprung O). Die Zahl T bewegt sich über die Menge der rationalen Zahlen hinweg (bildlich sieht man das auf dem Zifferblatt). Durch Abbildung des Zählers von T/T=1 auf eine Raumlinie entsteht der Bildpunkt Q* von T, der sich im Bezugssystem O so bewegt wie T. (Zu der Sonderrolle des Zählers siehe PM(87)). Die Gleichung heißt nun R*/T=1oder R*=cT, mit R* als Abstand des Q* von O. Das ist eine geradlinig gleichförmige Bewegung von Q* mit der Geschwindigkeit c=1. Die ursprünglich dimensionslos-abstrakte Zeitgeschwindigkeit hat damit eine Dimension bekommen, Weg/ Zeit, aber die Beschleunigung ist bei diesen ersten Betrachtungen gleich 0 (s.3.)).
2.) Weil man R*=cT durch eine beliebige rationale Zahl teilen darf, sofern sie nicht mit T verrechnet wird, darf es Distanzen r = vT < oder > R* geben, die unwillkürlich bewegten, von Q* unterschiedenen Punkten Q zugeordnet sind. Deren Geschwindigkeiten haben Beträge v ungleich c. Solche Punkte gibt es, nach bisheriger Kenntnis sind die Protonen ihre Hauptvertreter.
3.) Ist der bewegte Punkt Q ein Subjekt (Beobachter), so wird Q zum Ursprung O. Da O auf seiner Armbanduhr die Zeit T mit der Bedingung T/T=1 fließen sieht, ist c relativ zu jedem Beobachter von konstantem Betrag 1, repräsentiert also anscheinend die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und wird in der TFZ auch als solche mit Erfolg gedeutet. Es gilt in der TFZ demnach die Spezielle Relativitätstheorie (vgl. platonakademie.de „Hörsaal“ II S. 2). Für die Physik ist daher nur v < c relevant. Eigentlich ist v somit eine aus c (dem Bilder der Zeitgeschwindigkeit) abgeleitete Art „Sekundärgeschwindigkeit“. Das ist ein wichtiger Aspekt, der besagt: Q* zieht die Existenz von Teilchen nach sich, welche sich von ihm unterscheiden und nicht die Lichtgeschwindigkeit 1 erreichen können, also (siehe unten) mit Ruhmasse ausgestattet sind. Diese Folgerung aus der GB ist im Effekt verwandt mit der Vorstellung von einem masseverursachenden Higgs-Teilchen.

Masse
Aber woher kommt dann in der TFZ die Masse? Die Antwort ist so einfach, dass sie zunächst gar nicht auffällt: Weil Q geradlinig und beschleunigungsfrei bewegt ist, darf man nämlich eine träge Masse des Q definieren. Sie wird mit der Ausdehnung r°=1 des Q gleichgesetzt (eigentlich mit dem Skalarprodukt des r°-Vektors) und mit m° = 1 bezeichnet. Der Vergleich mit der schweren Masse des Q verlangt dagegen den Nachweis von Beschleunigung. Diesen führt die TFZ so: r ist stets rational = p/q. Teilt man p/q = vT durch T, so tritt qT auf und die GB fordert q = 1. Rationale Distanzen p/q reduzieren sich (nur bei gegenwärtiger Beobachtung!) auf natürliche Distanzen p. Zur Energieabhängigkeit der Längeneinheit vgl. weiter PM(82). Jede Distanz hat somit die mittlere Streuung r° = 1. Damit existiert grundsätzlich eine Ortsunschärfe und die genauere Betrachtung zeigt, dass die Heisenbergsche Unschärfebeziehung gilt (platonakademie „HS“ II S.8). Wie man auch ohne TFZ seit Heisenberg hätte nachvollziehen können: Ein Q, das am Ort A die Geschwindigkeit v zu erkennen gibt, hat nach Ablauf der Zeitspanne t am Ort B eine Geschwindigkeit u ungleich v.
(u-v)/t ist aber Beschleunigung. Beschleunigung lässt sich aus der GB also alleine mit R*=cT noch nicht erkennen, ist aber dennoch dieser unbeschleunigten Bewegung bereits immanent!
PM(74) und platonakademie.de „HS“ V erklären, warum diese Beschleunigung die Gravitation ist. Die Gravitation ist in der TFZ – ganz im Gegensatz zu den Ideen der modernen Physik – die einfachste Kraft. Sie ist die Grundkraft. (Anmerkung: Zwischen zwei bewegten Punkten Q werden Beschleunigungsquanten c/T ausgetauscht. Siehe dazu PM(74) und platonakademie.de „HS“ V).

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Die 1995 erneuerte Platon-Akademie (PA) versteht sich als Fortsetzung und Abschluss der antiken. Es geht ihr aber nicht um die Fortsetzung der spekulativen Philosophie Platons, auch Textkritik ist die Ausnahme. Sie versucht, im naturwissenschaftlich widerspruchsfreien Konsens die richtige Antwort auf die von Platon gestellten Fragen nach der letzten Ursache der Naturgesetze und nach der Gesellschaftsordnung zu finden. Sie wurde 529 von der Kirche geschlossen. Leitung: Anton Franz Rüdiger Brück, geb. 1938, Staatsangeh. Deutsch. Humanistisches Gymnasium. Hochschulstudien: Physik, Mathematik, Pädagogik, Philosophie. Ausgeübter Beruf: Bis 2000 Lehrer im Staatsdienst.
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