Platonakademie (96). TFZ-Spezial: Der kosmische Hintergrund MWH bewahrt Strukturmerkmale vom Spin des ersten Protons / Winkelunschärfe als Ursache / Zur „wunderbaren“ Massenvermehrung im früheren TFZ-Universum (Rückblick)

Platon-Akademie, 10. Januar 2012

Das TFZ-Universum K* mit Mittelpunkt O (= Beobachter, Subjekt, Ich) im unendlichen Euklidisch-Kartesischen Raum hat vom Spin des anfänglichen Protons Q° die wesentlichen Strukturmerkmale bewahrt. (Zum Spin s. PM(93)). Die innere Geometrie von K* ergibt sich dabei, wie oftmals beschrieben, aus der endlichen Reichweite der Gravitation.)

Die Masse des Q und Q° (PM(82) und (78)) erscheint wegen der Ortsungenauigkeit r° der EL unter bestimmten Aspekten auch zu gleichen Teilen A und B auf die End„punkte“ einer EL verteilt (PM(93)). Bedingt durch die Direktions-Unschärfe (Richtungsunschärfe) des Radiusvektors der durch die Spin-Achse fixierten Äquatorebene erhält man so den bekannten Spin 1/2 des Protons. Die am Außenraum orientierte Spin-Achse des Q fixiert die Lage der quasi-kreisförmigen Äquatorebene r°^2 ( = Querschnitt des Q, vgl. a. platonakademie.de, „HS“ II S.VI Abb. 15), in der m(Q) auf die Endpunkte A und B eines Durchmessers gleichverteilt sind. Der Durchmesser der Äquatorebene hat jedoch keine definierte Orientierung im Außenraum, weil er kleiner ist als der Radius 4r° er kleinsten Kugel (PM(81)).

Könnte man A und B durch irgendein Merkmal unterscheiden, wäre die Direktions-Unschärfe vom Schwerpunkt M nach A gleich 2pi (ebenso die von M nach B). Weil A und B nicht unterscheidbar sind, ist sie von M nach A (bzw. nach B) jeweils pi. A und B sind ringförmig um M verteilt, jedoch gilt wegen der vorgegebenen begrenzten Masse des Q für die Aufenthaltswahrscheinlichkeit: A und B sind als einander gegenüber liegende Endpunkte eines Kreisbahndurchmessers da oder(!) dort auf der Kreisbahn zu finden. M.a.W: Für den Aufenthaltsort gilt die Entweder-Oder-Regel (EO-Regel).

Warum gilt die EO-Regel bei nicht begrenzter Masse nicht? Weil dann die Aufenthalts-Wahrscheinlichkeit schwerpunktferner Massenpunkte der Sowohl-als-Auch-Regel (SA-Regel) unterliegt. Dies erklärt sich so:

In den PM(31) und (38), die anlässlich des aktuellen Rückblicks präzisiert wurden, findet der Leser Bemerkungen zum MWH. Danach sieht der Beobachter von O aus den Innenraum von K* in Kugelschalen KS von Radius R < R* aufgeteilt, deren jede eine entsprechend dem Weltalter andere GS-Massendichte hat. Während das gesamte Universum heute objektiv gesehen die Dichte der nahen Umgebung von O besitzt (subjektive Dichte ist dort gleich objektive Dicht von T), erscheinen die Dichten des Grundsubstrats in O-fernen (früheren) KS für das Subjekt in O größer. Zugleich sind aber auch die Volumina dieser KS von K* prop. zu R^2 größer als in der nahen Umgebung von O, so dass in jeder Entfernung R die Beibehaltung der Dichte eine Vergrößerung der KS-Masse fordert.

Wie kann sich eine Masse in wunderbarer Weise vergrößern? Das wird durch die Unschärfe der Richtung von O nach Q im GS möglich. Man muss dazu wissen: Jedes Q des Grundsubstrats GS hat für sich allein einen Weltradius reserviert, kann aber freilich auf ihm entweder bei R* oder bei R < R* angetroffen werden.

So wenig wie im Proton von M nach A eine Richtung definiert ist (s.o.), ist auch die Richtung des Weltradius R* im unendlichen Euklidisch-Kartesischen Raum fixiert, weil relativ zu O kein empirisch zugänglicher Außenraum von K* absolute Bezugsrichtungen liefert. (Orte von Massenkonzentrationen innerhalb R* – wie der Polarstern – sind nur willkürliche Null-Richtungen. Die Kugel allgemein ist eine Folge der Direktions-Unschärfe des Radius, wenn man die Umgebung der Kugel nicht heranzieht, vgl. PM(32)).

Die Unschärfe der Richtung von O zu einem Proton des GS ist aber zyklisch, im Gegensatz zur Translations-Unschärfe in einem translativen Zahlenraum (Strecke). Jeder Schüler weiß: In der Geometrie gilt 360° = 720° (oder: 2pi = 4pi). Die Logik liegt an der zyklischen Natur der Winkeleinheit. Bei jeder Erweiterung der Richtungsunschärfe des Radius R* bzw. R überlagert sich dadurch jedes Q selbst. Es summiert sich. Die Wahrscheinlichkeit, es anzutreffen, richtet sich jetzt nach der Sowohl-als-Auch-Regel (SA-Regel). So wird die für jede KS charakteristische Dichte und Masse bildlich gesprochen wie bei einer Spiegelung verwirklicht. Man ist an das Kaleidoskop erinnert. Ab einer gewissen Entfernung R wird die Dichte der KS so hoch, dass der heiße MWH erreicht ist. Mehr in PM(31) und PM(38).

Der Effekt gilt nur für das GS aus freien Q. Diese strahlen ggf. elektromagnetisch in Richtung O wie gespiegelte Lampen (allerdings mit gleicher Intensität, weil sie wirklich existieren) aber wechselwirken mit O mittels Gravitationsquanten können sie nicht. Das durch „Spiegelung“ vermehrte GS verklumpt sich dann nachfolgend bei den Zeitpunkten T(k) und kennt dann keine Direktions-Unschärfe mehr.

Abgesehen von der zyklischen Überlagerung (die bedingt ist durch die Volumenzunahme von KS mit R) und der daraus resultierenden SA-Regel handelt es sich um die Spin-Struktur des Protons.

Firmenportrait:
Die 1995 erneuerte Platon-Akademie (PA) versteht sich als Fortsetzung und Abschluss der antiken. Es geht ihr aber nicht um die Fortsetzung der spekulativen Philosophie Platons, auch Textkritik ist die Ausnahme. Sie versucht, im naturwissenschaftlich widerspruchsfreien Konsens die richtige Antwort auf die von Platon gestellten Fragen nach der letzten Ursache der Naturgesetze und nach der Gesellschaftsordnung zu finden. Sie wurde 529 von der Kirche geschlossen. Leitung: Anton Franz Rüdiger Brück, geb. 1938, Staatsangeh. Deutsch. Humanistisches Gymnasium. Hochschulstudien: Physik, Mathematik, Pädagogik, Philosophie. Ausgeübter Beruf: Bis 2000 Lehrer im Staatsdienst.
Mail: platonakademie(@)aol.de

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