PR2 Petra Reinmöller Public Relations
Germany
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Der Aufbau einer Pressemitteilung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor und erhöht die Chance, dass Ihre Meldung entsprechend als interessante Pressenachricht gewichtet wird. Nur etwa zwanzig Prozent aller Pressemitteilungen werden von den Redakteuren für Artikel übernommen, was daran liegt, dass der inhaltliche Pressewert und die Qualität der Meldung zu gering ist und für Leser des Presseartikels der Inhalt uninteressant ist. Bei dem inhaltlichen Aufbau von Pressemitteilungen sollte daher auf einige Faktoren und Regeln geachtet werden:
Sind die Leser persönlich nicht betroffen und werden in Ihrem Pressetext zu wenig angesprochen, so sind diese eventuell uninteressant für Radakteure.
Ist für das Ereignis oder den Anlass eine Presseveröffentlichung überhaupt notwendig? Sind die Informationen und Neuigkeiten interessant für die Öffentlichkeit? Diese Fragen sollte vorab geklärt und geprüft werden bevor man
sich erst an die Arbeit macht. Tag für Tag werden die Schreibtische und Email-Postfächer der Redakteure und Journalisten mit Meldungen überhäuft. Der Großteil
landet direkt im Papierkorb, da nur wenige Sekunden darüber entscheiden, ob die Meldung überhaupt gelesen wird.
Das Erscheinungsbild und die äußerliche Aufmachung einer Pressemitteilung sollten daher auf Anhieb die Hauptaussage und die eigentliche Botschaft der Meldung erkennen lassen. Enthält die Botschaft keinen relevanten, redaktionellen Nachrichtenwert, so ist die Meldung oftmals wertlos und uninteressant. Daher sind Nachrichten die neu, ungewöhnlich und Dinge beeinflussen können, mit höherer Wahrscheinlichkeit interessant für den Leser.
In der Regel beinhalten Pressemitteilungen, die von PR-Agenturen verfasst worden sind einen guten, strukturierten Aufbau, daher richten sich die Tipps und Tricks mehr an diejenigen, die selbst verfasste Pressemeldungen effektiv verschicken möchten. Öffentlichkeitsarbeit ist die günstigste Alternative zu Werbung – sollte aber nicht wie eine eindeutige Werbebotschaft präsentiert werden. Besteht die Kernaussage ausschließlich aus einer plumpen, einfallslosen Werbebotschaft, ist die Pressemitteilung eigentlich wertlos. Wörter wie „jetzt”, „endlich” in einer Überschrift, sind ebenfalls ein Indikator für die Aktualität eines Themas. Überschriften sind generell in Fettschrift formatiert und sollten von der Textgröße ebenfalls deutlich größer sein, als der Haupttext. Generell gilt: Headline und der 1. Absatz in Fettschrift. Des Weiteren sollte auf Wertungen verzichtet werden oder innerhalb eines Zitates wiedergeben werden. Häufig empfiehlt sich auch, im ersten Absatz den Ort des Ereignisses zu erwähnen.
Denken Sie daran, dass immer eine Vorlaufzeit benötigt wird, wenn Ihre Pressemitteilung die Botschaft für in Kürze erfolgende Ereignisse enthält.
Details gehören stets an den Schluss einer Pressemitteilung. Vergleichen Sie auch andere veröffentlichte Meldungen, besonders die Überschriften, zu Ihren oder vergleichbaren Themen und wählen Sie eine Überschrift, die sich deutlicher von den bisher veröffentlichten Meldungen (Konkurrenz) absetzt. „Schnell auf den Punkt kommen, anstatt lange um den Brei herumreden“ heißt die Devise und sollte stets berücksichtigt werden. Ebenso wie die Einhaltung von Textabsätzen, die die
Lesbarkeit fördern. Informieren Sie den Redakteur ebenfalls über die Anzahl der Textzeichen in der Pressemitteilung.