Ratgeber Bauen und Wohnen: Entkernung von Gebrauchtimmobilien

Firma RUDIS, Inh. Ali Hamie, 12. Februar 2012

Seit Mitte 2010 ist am Immobilienmarkt eine verstärkte Nachfrage nach Gebrauchtimmobilien zu verzeichnen. Bei anhaltend niedrigen Zinsen und zunehmender Angst vor Inflation ist ein Trend hin zur Anlage in Sachwerten zu verzeichnen. Gerade Gebrauchtimmobilien erfreuen sich größter Beliebtheit, da die Preise für neue Häuser und Wohnungen um 8 % gestiegen sind, sicher auch dadurch bedingt, dass die Preise für Rohstoffe stark angestiegen sind.

Die Investition in die eigene Immobilie erscheint zunehmend interessanter, gerade auch im Hinblick auf die immer geringeren Rentenerwartung, die in einigen Jahren nur noch der Grundsicherung dienen wird. Da ist mietfreies Wohnen im Alter willkommen.

Gebrauchtimmobilien sind in der Regel günstig zu erwerben, verlangen aber nach grundlegender Sanierung, um wieder den heutigen Ansprüchen zu genügen.

Für die Renovierung entstehen dem Bauherrn nicht ganz unerhebliche Kosten, die meist ca. 25 % des Anschaffungswertes ausmachen. Bevor jedoch die Renovierungsarbeiten beginnen können, muss die Immobilie gründlich entkernt werden. Dabei spielen nicht nur optische Gründe eine Rolle, sondern auch der Wunsch, schadstoffrei zu wohnen und das Haus nach allen Seiten hin zu isolieren, um Energie zu sparen. Alte Dach- und Wandisolierungen mit giftigen Mineralfasern müssen abgenommen werden, Bodenbeläge werden bis auf den Estrich entfernt, um eine Isolierschicht aus Bitumen aufzutragen. Alte Tapeten werden komplett entfernt, die Zukunft gehört Kalkputzfarben auf mineralischer Basis, damit die Wände atmen können, kein Schimmel entsteht und ein gesundes Raumklima geschaffen wird. Wand- und Deckenkonstruktionen werden abgenommen, um die Wände freizulegen.

Für die Neugestaltung der Bäder müssen die Fliesen abgeschlagen und die Sanitär-Objekte entfernt werden. Zwischenwände werden abgetragen, um Räume größer zu machen. Je nach Alter der Immbolie muss das komplette Rohrleitungssystem und die Elektrik erneuert werden. Hierfür müssen die alten Leitungen entfernt werden.

Bei sehr alten Gebäuden ist oft der Putz an den Wänden und Decken brüchig und muss abgeschlagen werden.

All diese Arbeiten werden von Hand erledigt, so dass man hier auch vom Handabbruch spricht.

Für diese Entkernungsarbeiten gibt es Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und auch die Entsorgung der Materialien übernehmen, die durch geschickte Trennung kostengünstig erfolgt. Sie sollten den Sachkundenachweis nach TRGS 519 besitzen, um zu gewährleisten, dass asbesthaltige Baustoffe, die vor ca. 30 bis 40 Jahren vielfach verwendet wurden, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften abgebaut und entsorgt werden. Je größer das Objekt, um so sinnvoller ist die Beauftragung einer Entkernungsfirma, um hier richtig Geld zu sparen. Denn in der Regel sind die Stundenlöhne für diese Art Dienstleistung um 15 bis 30 % niedriger als für einen Handwerker.

Ein weiterer Vorteil solcher Firmen ist, dass sie eben ALLE Bereiche bedienen und nicht getrennt wird in die unterschiedlichen Gewerke am Bau, wie Maler, Bodenleger, Fliesenleger, Installateur usw.. Da bei Entkernungsarbeiten immer sehr viel Staub und Schmutz entsteht, ist es sinnvoll, dass alle Entkernungsarbeiten vor der Renovierung durchgeführt werden. Man kann Sie darum auch als Renovierungsvorbereitung bezeichnen.

Bauherren sollten ihren Archtitekten unbedingt auf diese äußerst sinnvolle Möglichkeit zur Arbeitsteilung ansprechen. Sie werden damit einen reibungslosen und zügigen Renovierungsablauf sichern und zusätzlich Geld sparen.

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