Saint-Saens, Koetsier und Dvorak mit dem Schlossplatzquintett und dem OBM e.V. im Kammermusiksaal Berlin

Orchester Berliner Musikfreunde e.V., 20. Januar 2012

Orchester Berliner Musikfreunde e.V.
Pressemitteilung - 20.01.2012

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* Jan Koetsier's Quintettkonzert im Kammermusiksaal der
Berliner Philharmonie mit dem Schlossplatzquintett

* Stimmführerin Helke Dwars präsentiert sich mit dem
Cellokonzert von Saint-Saens

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Am Sonntag, dem 25.03.2012 lädt das Orchester der Berliner Musikfreunde e.V. – gegründet 1866 und damit Berlins ältestes Amateurorchester – zum Konzert mit dem Schlossplatzquintett in den Kammermusiksaal der Philharmonie.
Diese ungewöhnliche Kombination von Sinfonieorchester und fünfköpfigem Bläserquintett verspricht einen unterhaltsamen Sonntagnachmittag: „Das Konzert für Blechbläserquintett und Orchester des niederländschen Komponisten Jan Koetsier ist ein Geheimtipp unter Musikern, gelingt es ihm doch, mit seiner lockeren, heiteren ja teils jazzig-schmissigen Art in kürzester Zeit jedes Publikum für sich zu gewinnen“ so Yukari Ishimoto, die Dirigentin des Orchesters der Berliner Musikfreunde.
Koetsier, der lange Jahre Dirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München war, komponierte diese eher seltene Besetzung von 5 Blechbläsersolisten (2 Trompeten, Horn, Posaune und Tuba) 1994. „Wir sind stolz, für dieses außergewöhnliche Werk die excellent eingespielten Solisten des Schlossplatzquintett gewonnen zu haben“ bemerkt Evelyne Kuß, Vorstandsvorsitzende des Orchesters.
Weiter präsentiert das Orchester mit der Solistin Helke Dwars das erste Cellokonzert von Camille Saint-Saëns. Die langjährige Stimmführerin der Cellogruppe spielt auf einem Cello von Ragnar Hayn.
Den Abschluss des Konzertes bildet die siebente Sinfonie von Antonin Dvořák.

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25. März 2012
15:30 Uhr

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Kammermusiksaal der Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin

U/S Potsdamer Platz
Bus M48, 200, 347

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Camille Saint-Saens
Cellokonzert Nr. 1 a-moll op. 33

Jan Koetsier
Konzert für Blechbläser-Quintett und Orchester

Antonin Dvorak
Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70

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Helke Dwars, Violoncello
Schlossplatzquintett

Orchester Berliner Musikfreunde e.V.
Yukari Ishimoto, Dirigentin

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Eintritt: 7,- bis 19,- Euro

Kartenvorverkauf:
karten@obm-ev.de
Tel.: +49 (30) 85 99 99 99

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Helke Dwars (Violoncello)

Die Berlinerin Helke Dwars studierte an der Universität der Künste Berlin bei Professor Wolfgang Boettcher und ging nach ihrem Abschluss zu Professor Stanislav Apolin nach Prag, wo sie weitere zwei Jahre Unterricht nahm. Meisterkurse bei Werner Thomas und Siegfried Palm vervollständigten ihre Ausbildung. Sie arbeitete als Orchestermusikerin in Berlin und Brandenburg und lebte fünf Jahre in Magdeburg, wo sie als Kammermusikerin und Solistin auftrat. Ihr großes Interesse gilt der Kammermusik, hier hat sie sich durch Meisterkurse und Workshops weitergebildet. Seit kurzem spielt sie auf einem Cello von Ragnar Hayn. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Musikpädagogin und Kammermusikerin in Berlin.

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Schlossplatzquintett

Das Schlossplatzquintett gründete sich 2008 auf Initiative von Studenten der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin und der Universität der Künste Berlin.
Seitdem probt das Ensemble regelmäßig am Schlossplatz, im Herzen der Hauptstadt. Dieser gab der Formation letztendlich auch ihren Namen. Die über längere Zeit gleichbleibende Besetzung der Musiker ermöglichte eine kontinuierliche Arbeit an Klang und Phrasierung, welche heute den Zuhörer in eine Welt der Farben, Stimmungen und Emotionen entführt. Dadurch konnte sich das Ensemble in der Berliner Musikszene etablieren. Davon zeugen Konzerte wie zum Beispiel für die ZDF-Veranstaltung im Rahmen der Wahl zum Europaparlament 2009 oder für die Verleihung des Theodor-Wolff-Preises durch den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger im gleichen Jahr. 2010 führte eine Konzerttournee das Quintett in den Elsaß (Frankreich). Sowohl die Zuhörer, als auch die Presse waren von den Konzerten sehr angetan.
Weiterhin unterstützte das Quintett die Initiative "Musikvermittlung an Berliner Grundschulen" durch Konzerte. Daraus ging u.a. eine Schulorchestergründung hervor.

www.schlossplatzquintett.de

Alexander Wolff
ist im Jahre 1984 in Berlin geboren. 2009 schloss er sein Studium an der HfM „Hanns Eisler” Berlin bei Prof. W. Forman mit dem Diplom ab.
Er sammelte u.a Erfahrungen durch Projekte mit der Deutschen Oper Berlin und der Deutsch- Skandinavischen Jugendphilharmonie.
Ein Jahr seines Studiums verbrachte er als Erasmusstudent am Konservatorium in Straßburg bei Prof. V. Gillig.
Sein besonderes Interesse gilt der Kammermusik.
Darum gründete er das „Schlossplatzquintett”.

Nikita Istomin
wurde am 28.11.1980 in Russland geboren. Ab dem Jahre 2002 studierte er an der HfM „Hanns Eisler” Berlin.
Er war langjähriges Mitglied im Gustav Mahler Jugend Orchester, hatte eine einjährige Praktikantenstelle im Konzerthausorchester und ist seit 2007 1. Solotrompeter des Deutschen Filmorchesters Babelsberg.

Philipp Krüger
wurde am 2.1.1986 in Greifswald geboren.
Nach dem Abitur begann er an der Hochschule für Musik und Theater Rostock Tuba zu studieren. Nach dem Vordiplom wechselte er an die UdK Berlin, wo er auch zur Zeit studiert. Orchestererfahrung sammelte er u.a. bei der Staatskapelle Berlin, dem Theater Vorpommern sowie der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Richard Peters
ist 1987 in Berlin geboren.
Er studiert seit 2008 an der HfM „Hanns Eisler” bei Dimitri Babanov
(1. Solohornist des Konzerthausorchesters) und sammelte unter anderem Erfahrungen als Aushilfe im Konzerthausorchester und dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin.

Johann Schilf
geboren am 18.5. 1988 in Cuxhaven, erhielt im Alter von 15 Jahren ersten professionellen Instrumentalunterricht.
Nach weiteren Studien bei Eckart Wiewinner (Hamburgischen Staatsoper) studiert er seit 2008 an der HfM „Hanns Eisler” bei Christhard Gössling (Berliner Philharmoniker). Orchesterreisen mit verschiedenen Jugendorchestern führten ihn u.a. nach Kroatien und Tschechien.

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Orchester Berliner Musikfreunde e.V.

Das Orchester Berliner Musikfreunde e.V. wurde im Jahre 1866 gegründet und ist damit Berlins ältestes und Deutschland viertältestes Amateurorchester.

In der langen und wechselvollen Geschichte haben viele klangvolle Namen als Dirigenten oder Solisten für das Orchester gewirkt. Hierzu gehören Joseph Joachim, der großartige Geiger und Gründer der Berliner Musikhochschule, Mischa Elman, der noch im Wunderkindalter mit dem OBM auftrat, oder Sergiu Celibidache, der als Student einige Zeit die Leitung des OBM übernahm und ihm sogar eine Komposition widmete. Anlässlich des 100jährigen Bestehens des Orchesters konnten wir uns über die Verleihung der PRO-MUSICA-Plakette durch den Bundespräsidenten freuen.
Heute ist das Orchester unter seinem Kürzel OBM ein fester Bestandteil in der Amateur-Orchesterlandschaft Berlins. Bei uns musizieren viele, sehr unterschiedliche Menschen zusammen, die durch die Musik zu einer Gemeinschaft werden und sich in ihrer Freizeit neben ihren anderen individuellen Verpflichtungen für ihr Orchester einsetzen.

Besonders freut uns, dass unsere Mitspieler und Mitspielerinnen aus unterschiedlichen Generationen und Nationen kommen. Neben den musikalischen Erlebnissen führt der intensive persönliche Austausch zu Verständnis füreinander; damit leisten wir auch einen kleinen Beitrag zur Integration.

Die Verbundenheit mit dem Orchester zeigt sich häufig in einer langen Mitgliedschaft, die bei einigen bereits die 40jährige Zugehörigkeit überschritten hat. Dass wir daneben gerade in der letzten Zeit einige jüngere Damen und Herren gewinnen konnten, freut uns besonders und sichert auch künftig den Fortbestand des Orchesters. Allerdings können wir auch weiterhin neue Mitspielerinnen und Mitspieler gebrauchen und freuen uns über jeden, der zu uns stoßen möchte.
Unser Repertoire umfasst in erster Linie sinfonische Werke aus der Klassik und Romantik. In den letzten Jahren haben wir zwei größere Chorprojekte gemeinsam mit der Cantorei der Reformationskirche Berlin Moabit durchgeführt. Daneben spielen wir auch gerne Stücke aus der (angeblich) leichteren Muse und legen uns hin und wieder einen Walzer oder einen Auszug aus einer Operette auf die Notenpulte.
Gerade in einer Stadt wie Berlin, die über eine Musikkultur von Weltruf verfügt, haben es Amateure mitunter schwer, wahrgenommen zu werden. Umso mehr freut uns, dass wir in unseren Konzerten eine Vielzahl von Zuhörerinnen und Zuhörern begrüßen dürfen.

www.obm-ev.de

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Yukari Ishimoto

erhielt mit vier Jahren ersten Klavierunterricht. Von 1982 bis 1986 studierte sie Klavier und das Fach Dirigieren bei Prof. Mitsuishi am Tokyo College of Music, wo sie nach ihrem Abschluss eine Lehrtätigkeit übernahm. Von 1987 bis 1991 absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Prof. Rabenstein an der Hochschule der Künste Berlin. Sie erreichte beim internationalen Dirigentenwettbewerb in Cadaqués (Spanien) das Halbfinale.

Orchestererfahrungen sammelte Frau Ishimoto bei der Halleschen Philharmonie, der Vogtland Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Frankfurt an der Oder und dem Ensemble Sanssouci der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam. Seit 1991 leitet sie die "Berliner Stadtstreicher" und seit 1999 das Telemannorchester. Im Jahr 2000 gründete sie das Gesangsensemble Nagomi.
Seit Anfang 2003 ist Yukari Ishimoto künstlerische Leiterin des Orchester Berliner Musikfreunde e.V.

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