Voilà, gut gelungen: DS 5 im Praxistest

connektar.de Presseverteiler, 14. September 2012

Unterwegs mit dem Citroen, Version HDi 165 / Flott und chic

14. September 2012. Siegen (Dialog). Für Kenner löst der frühere "DS" von Citroen ein Kopfnicken aus: sehr komfortables Abrollen und viel Platz. Wir konnten das vor langer Zeit schon einmal als Beifahrer genießen. Hinte der neuen DS-Reihe verbirgt sich eine Art Van mit viel Raum, guter Ausstattung und in einer Formgebung, die, wie damals, nicht alltäglich ist. Bei unserer Testtour zeigte der Franzose, gefahren in der Version HDi 165, also mit kräftigem Dieselantrieb, was er heute so bieten hat.

In gerundeter, fließender Linienführung stellt sich der DS 5 vor. „Was ist das denn für ein großes, schickes Auto?“ fragte mancher. Beim Blick in den Fahrgastraum gab’s Staunen: „Das sieht alles so richtig komfortabel aus“. So fühlte es sich auf unseren Touren auch an. Man kann sich ausbreiten. Die Sitze sind ausladend und bequem. In der gefahrenen Version mit üppiger Lederpolsterung fühlten wir uns wie im top möblierten Wohnzimmer. Platz gibt’s vorne und hinten satt im 4,53 Meter langen und über 1,87 breiten DS. Dass in der kräftigen HDi-Version 165 unter der Motorhaube ein Diesel werkelt, bekommt man so gut wie nicht mit. Die hohe Laufruhe, einschließlich niedriger Außen- und Windgeräusche, garantierte zusätzlich angenehmes Gleiten. Das griffige Lenkrad ist unten abgeflacht: Vorteilhaft beim Einstieg. Die Formgebung bedingt, dass man beim Einsteigen, besonders hinten, den Kopf etwas einziehen muss. Es hat eben alles sein Für und Wider. Die Instrumentierung liegt klar im Blick, Staufächer und Becherhalter sind an Bord. Das Handschuhfach schien uns zu klein. Es gab Lenkradbedienung für die Radio-CD-Anlage und den Tempomaten sowie ein großen Monitor fürs Navi und die Rückfahrkamera. Der Schalthebel liegt griffig auf Mittelkonsolenhöhe. Das Ladeabteil fasst nach Norm und je nach Sitzstellung zwischen 468 und 1288 Liter. Da gibt’s auch bei Familienreisen kein Problem.

Interessant: Die Ausstattungsvarianten heißen „Chic“, „Sochic“ wie beim Testwagen und „SportChic“. Das passt. Mal abgesehen vom Kandidaten, bei dem die Ausstattung, vom Fahrersitz mit Rückenmassagefunktion bis zum Navi reichte, kann sich auch die Basisversion schon sehen lassen. So sind beispielsweise an Bord: in Höhe und Reichweite verstellbares Lenkrad, Licht- und Wischer-Automatik, elektrische Parkbremse, Klimaautomatik mit Kühlfach in der Mittelarmlehne, CD-Radio und Tempomat. Der Testler hatte auch das – nicht zu öffnende und gegen Sonneneinfall elektrisch jalousierbare – Drei-Fenster-Glasdach. Gerade wenn man auf Bergrouten unterwegs ist, bedeutet das für die Insassen einen richtig guten Aussichtsgewinn. Das Park-Assistenzsystem für vorn und hinten ist hilfreich, da der DS, auch durch die schmale Heckscheibe bedingt, schlicht nicht gut einsehbar ist.
Sicherheitsmäßig ist standardmäßig vieles an Bord, neben Front- und vorderen Seitenairbags auch Kopfairbags für vorn und hinten seitlich, Antriebsschlupfregelung, Berganfahrassistent und elektronisches Stabilitätsproramm. Wenn zum Glück nicht gebraucht, gab es auch noch Direktknöpfe für Notfall und Pannenservice im Bedienpaneel des vorderen Dachhimmels.

Motorisierung passt
Das Triebwerk können wir als „erste Sahne“ beschreiben. Der Zweiliter-Diesel mit Partikelfilter leistet 163 PS (120 kW) im niedrigen Drehzahlbereich von 3750 Touren und wuchtet bei 2000 Touren ein Drehmoment von 340 Newtonmeter an die Kurbelwelle. Noch besser in der Praxis: Bereits aus 1500 Touren heraus ließ sich der Citroen gut beschleunigen. Das weiß man nicht nur bei Überholvorgängen zu schätzen, sondern zahlte sich auch bei unseren Bergstraßentests aus: Schließlich will man nach der Kehre wieder zügig in die Pötte kommen. In Verbindung mit dem gut schaltbaren Sechsganggetriebe klappte das vorbildlich. Den 0-auf-100-Sprint erledigte der Kandidat im Testmittel in 10,3 Sekunden (Werksangabe 8,8), von 60 auf 100 km/h im dritten Gang waren’s gerade einmal 5,3 Sekunden, und von 80 auf 120 km/h im fünften 10,1 Sekunden. Schnell überspringt die Tachonadel 200 km/h. Die Spitze ist mit 215 km/h angegeben.
Beim fest abgestimmten Fahrwerk tritt kaum Seitenneigung auf. Der Fronttriebler vermittelte ein sicheres Gefühl. Kurven und enge Kehren ließen sich flott abspulen. Souverän zeigte sich auch die Straßenlage auf der Autobahn.
Die Testverbrauchswerte begannen bei 5,5 Liter pro 100 Kilometer, im Mittel fielen zirka 6,6 an (angegebener Kombiverbrauch um die 5,0 Liter). Der Verbrauch ging für uns allemal angesichts des Leistungspotenzials voll in Ordnung.
Fazit: Der DS 5 hat Chic und zieht Blicke auf sich. Der Kandidat war nicht nur flott, sondern auch ganz leise und hatte eine wertige Innenausstattung. C’ est bon, gut! (presseweller)

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Seit über 30 Jahren führt Jürgen Weller Praxis-Autotests mit Werks-Testwagen der Hersteller / Importeure durch und veröffentlicht seine Testberichte. Das geht von Audi über in den Anfängen auch Cadillac und bis mal Porsche und von Chevrolet bis BMW und VW. Die Ergebnisse sind neben den verschiedensten Test wie Beschleunigungen und Kurvenfahrten auf immer wieder gleichen Strecken reine Praxiserfahrungen. Die Tests sollen neben den Messungen ausdrücken, wie sich das Auto im Alltagsbetrieb "anfühlt".

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