Pressemitteilung vom 31.07.2010 04:15 Uhr
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Freie Presse (Chemnitz): Tillich: Rentengarantie keine Dauerlösung Sachsens Ministerpräsident will grundsätzliche Reform der Altersvorsorge

Chemnitz (ots) - Chemnitz. Nach Ansicht von Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird der Staat die derzeitig gültige Rentengarantie nicht auf Dauer gewähren können. Tillich sagte der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse" (Samstag-Ausgabe), diese von der Großen Koalition beschlossene Regelung führe langfristig zu einer "übermäßigen Belastung der Jüngeren". Der Regierungschef sprach sich für eine generelle Reform des Rentensystems aus. Tillich sagte: "Wir haben ein Rentensystem, das insgesamt hinterfragt werden muss, weil immer weniger Leute einzahlen und immer mehr daraus Geld erhalten." Die Rentengarantie könne man sicherlich gewähren, um den Rentnern Sicherheit zu geben. "Aber", so Tillich, "was ist mit denen, die das bezahlen müssen?" Belaste man diejenigen, die im Arbeitsprozess stehen, immer stärker, drohe eine Auseinandersetzung zwischen den Generationen. "Deswegen werden wir in den kommenden Jahren nochmals ernsthaft über das Rentensystem reden müssen", sagte Tillich. Es gebe immer mehr junge Menschen, die nicht mehr akzeptieren wollten, dass ihnen nach Abzug von Steuern und Sozialleistungen nur die Hälfte des Lohnes bleibe. Originaltext: Freie Presse (Chemnitz) Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/46027 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_46027.rss2 Pressekontakt: Freie Presse (Chemnitz) Torsten Kleditzsch Telefon: +49 371 656-10400 torsten.kleditzsch@freiepresse.de

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