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Patienten stehen zur Schönheits-OP – Offenheit bei Frauen größer
(PresseEcho.de) Fachgesellschaft veröffentlicht Umfrageergebnisse zur Ästhetischen Chirurgie71 Prozent der Patienten in der Ästhetischen Chirurgie gehen mit Schönheitskorrekturen offen um und weihen ihr soziales Umfeld ein. Dieses und andere Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter rund 600 Patienten gab die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie auf ihrer Jahrestagung am 2. Oktober bekannt. Frauen verheimlichen dabei seltener als Männer. Erstaunlich: Jeder achte Mann verschweigt seinen Eingriff – auch vor der Partnerin.
Gäbe es den typischen Patienten in der Ästhetischen Chirurgie, so wäre dieser weiblich, zwischen 20 und 29 Jahre alt, fest liiert und offen im Umgang mit der ästhetischen Korrektur. Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, Präsident der DGÄPC: „Auch wenn es natürlich keine repräsentativen oder typischen Patienten in der Ästhetischen Chirurgie gibt: es fällt auf, dass insbesondere junge Frauen zwischen 20 und 29 mit 26 Prozent die größte Zahl unter unseren Patienten stellen.“ Dr. von Finckenstein: „Die Zwanziger sind eine Lebensphase, in der junge Menschen sich zu einer eigenen Identität durchringen. Generell hat die Generation der “Digital Natives“ weniger Berührungsängste mit modernen Methoden als die Faceliftgeneration. Insbesondere männliche Patienten zwischen 40 und 49 Jahren gehen häufiger zum Ästhetischen Chirurgen. In diesem Jahr sind 20 Prozent der Befragten männlich, im vergangenen Jahr waren es zehn Prozent.
Ästhetische Eingriffe schwanken in der öffentlichen Diskussion zwischen den Extremen. Dr. von Finckenstein: „Die allgemeine Tabuisierung Ästhetisch-Plastischer Chirurgie ist insbesondere bei jüngeren Generationen und bei weiblichen Patientinnen auf dem Rückzug. Männliche Patienten behalten die Korrektur eher für sich.“ Laut Angaben der DGÄPC-Patientenumfrage weiht jeder achte Mann niemanden aus seinem Umfeld in die ästhetische Korrektur ein. Frauen bleiben lediglich zu 8,8 Prozent verschwiegen.
Mit nahezu 20 Prozent landet die Lidstraffung bei den DGÄPC-Patienten auf dem ersten Platz. Insbesondere bei Männern in den Fünfzigern ist der minimal-invasive Eingriff beliebt. Bei der Lidstraffung entfernen Chirurgen in einem feinen Schnitt überschüssiges Gewebe an den Lidern und straffen so die Augenpartie. Über ein modifiziertes Lifting des Mittelgesichts kann der Chirurg die Augen optisch vergrößern. „Der Ausdruck der Augen bestimmt maß-geblich unsere Ausstrahlung“, weiß Professor Dr. med. Peter Brenner, Tagundspräsident der 37. Jahrestagung der DGÄPC, und erklärt: „Ob Freudenglanz oder das Geschundensein einer Seele, die Periokularregion spiegelt wie kein anderer Teil des Körpers unser Befinden wider und ist wichtig für Aussehen und Ausstrahlung.“ Patienten, die einen natürlichen Verjüngungseffekt wünschen, entscheiden sich meist für die Lidstraffung. Professor Brenner: „Bei der Gesichtsverjüngung beginnen Chirurgen meist mit den Augen. Die Faltenbildung und Beschaffenheit des Auges ermöglichen ein natürliches und wirksames Ergebnis ohne die natürliche Mimik zu beeinträchtigen. Und dieses ist für unsere Patienten sehr wichtig.“
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist die älteste Fachvereinigung auf diesem Gebiet in Deutschland. Seit 1972 steht ihr Name für Erfahrungsaustausch und qualitative Standards auf höchstem wissenschaftlichen und chirurgischen Niveau.Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)
Pressestelle
Johanna Westermeier
Bergmannstraße 102
10961 Berlin
Tel.: 030/ 887102-17
Fax: 030/ 887102-22
presse@dgaepc.de
www.dgaepc.de
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