Pressemitteilung vom 21.04.2006 15:30 Uhr
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Der Tagesspiegel: Verbraucherschützer: Dosenpfand kostete Verbraucher bis zu 1,4 Milliarden Euro

Berlin (ots) - Die Ende April auslaufende Dosenpfand-Regelung hat
die Bundesbürger nach Ansicht der Verbraucherzentralen bis zu 1,4
Milliarden Euro gekostet. Zehn bis 25 Prozent aller pfandpflichtigen
Einwegflaschen und -dosen seien nicht zurückgegeben worden, sondern
im Müll gelandet oder vergessen worden, sagte ein Sprecher der
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dem Tagesspiegel
(Samstagausgabe). Recyclingunternehmen hätten die Schätzung den
Verbraucherschützern bestätigt. "Dieses Geld steht dem Handel nicht
zu, es gehört den Verbrauchern", sagte vzbv-Vorstand Edda Müller dem
Tagesspiegel. Die alte Regelung, nach der Flaschen und Dosen meist in
den Supermarkt zurückgebracht werden mussten, in dem sie gekauft
wurden, sei zu kompliziert gewesen. "Niemand will dazu gezwungen
werden, immer in das gleiche Geschäft zu gehen", sagte Müller. Vom 1.
Mai an können Verbraucher ihre leeren Getränkeverpackungen bei jedem
Händler abgeben, der diese Verpackungen in seinem Sortiment hat.

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Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030 26009-260

Originaltext: Der Tagesspiegel
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Thomas Wurster
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Fax: 030-260 09-622
thomas.wurster@tagesspiegel.de

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