Pressemitteilung vom 21.04.2006 15:40 Uhr
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Der Tagesspiegel: Aktionärsvertreter kritisieren Altaktionäre von Air Berlin

Berlin (ots) - Aktionärsvertreter haben den hohen Anteil von
Air-Berlin-Aktien kritisiert, der von Altaktionären im Rahmen des
Börsengangs verkauft werden soll. "Das Geld, das den Altaktionären
zufließt, geht an Air Berlin vorbei", sagte Jürgen Kurz, Sprecher der
Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dem
"Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Zwar sei eine solche Umplatzierung
legitim, die Fluggesellschaft könne aber jeden Euro gut gebrauchen.
"Air Berlin bewegt sich in einem umkämpften Markt."

Das Emissionsvolumen wird auf bis zu 800 Millionen Euro geschätzt.
Air Berlin fließen durch eine Kapitalerhöhung aber netto nur rund 290
Millionen Euro zu. Die übrigen Aktien werden von den Altaktionären
verkauft, die die Hälfte ihrer Anteile abgeben.

Zu begrüßen sei indes, dass Air Berlin-Chef Hunold seine Aktien
ungewöhnlich lange halten wolle, sagte Kurz. Hunold wird im Rahmen
des IPO keine Aktie abgegeben und hat sich verpflichtet, danach für
einen Zeitraum von 18 Monaten keine Anteilsscheine zu verkaufen.

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Der Tagesspiegel, Wirtschaftsredaktion, Telefon: 030-26009260

Originaltext: Der Tagesspiegel
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