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43. Tagung des Außenministerrates der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Taschkent

Botschaft Usbekistan, 20. Oktober 2016

Usbekistan verfügt über ein einzigartiges Erbe der islamischen Kultur und Wissenschaft, das ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Grundlagen der islamischen Religion ist. Das wurde auf der 43. Tagung des Außenministerrates der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), die in diesen Tagen in der Hauptstadt Usbekistans stattfand, wieder anerkannt.

Bei der Eröffnung des OIC-Außenministerrates definierte der Interimspräsident der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, klar und deutlich die Prioritäten des usbekischen Vorsitzes in der Organisation.

Insbesondere ist die Initiative Usbekistans über die Gründung eines internationalen Forschungszentrums bei der Gedenkstätte von Imam Al-Buchari in Samarkand äußerst spannend und wichtig. Die Entstehung einer solchen Institution würde zu einem besseren Verständnis des Islam beitragen, einen Anstoß für einen regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch und für Intensivierung des Dialogs zwischen Islamwissenschaftlern zwecks Lösung gegenwärtiger Probleme der islamischen Welt geben.

Außerdem initiierte Usbekistan, die Geografie der kernwaffenfreien Zonen auszuweiten, darunter auch die Idee einer kernwaffenfreien Zone im Nahen Osten zu bekräftigen.

Unter Bedingungen der sich ausweitenden Konflikte im Nahen Osten, jede Bedrohung durch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen in dieser Region könnte katastrophale Folgen für die ganze Welt haben. Darüber hinaus sollten Vorschläge der usbekischen Regierung nicht nur von OIC-Mitgliedern, sondern auch von der gesamten Weltgemeinschaft unterstützt werden.


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