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Experten diskutierten die Verwaltungsreform in Usbekistan

Botschaft Usbekistan, 13. Juni 2018

Kürzlich fand in Taschkent die internationale Konferenz zum Thema „Modernisierung des Verwaltungssystems der Republik Usbekistan: internationale Praxis und Erfahrungen Usbekistans“ statt.

Die Veranstaltung wurde vom usbekischen Senat in Zusammenarbeit mit Justizministerium, dem Ministerium für Informationstechnologien und Kommunikation, der Generalstaatsanwaltschaft der Republik Usbekistan, dem Zentrum für Strategieentwicklung sowie dem Entwicklungsprogramm der Organisation der Vereinten Nationen (UNDP), der britischen Botschaft und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Usbekistan organisiert.

Das Hauptziel der Konferenz bestand darin, die Zwischenergebnisse der Umsetzung der Verwaltungsreform zusammenzufassen. Die Organisatoren haben auch darauf abgezielt, ausländische Erfahrungen in diesem Bereich zu studieren und die nationale und internationale Öffentlichkeit über den aktuellen Stand und die Prioritäten der Verwaltungsreform in Usbekistan zu informieren.

Unter den Teilnehmern waren Vertreter des Parlaments und der Exekutive von Usbekistan, internationale Experten, darunter die Experten der Asiatischen Entwicklungsbank, UNDP, ILO, aus Russland, Georgien, Großbritannien und anderen Ländern.

Während der Veranstaltung haben sich Teilnehmer mit der Umsetzung der angestrebten Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen für die Bürger und die Wirtschaft auseinandergesetzt. Sie begutachteten den Gesetzesentwurf „Über den öffentlichen Dienst“ sowie die Strategie der Weiterentwicklung des E-Government-Systems für 2018-2021. Es wurden auch Fragen der Interaktion von Staatsorganen mit Bürgern in der öffentlichen Verwaltung behandelt.

Helena Fraser, die UN Resident Koordinatorin und UNDP-Vertreterin in Usbekistan, bemerkte, dass es heute in Usbekistan überall die Transformation voranschreitet, die unumkehrbar ist. Mit der Entwicklungsstrategie Usbekistans für 2017-2021 hat die Regierung ihre Vision von der Zukunft des Landes definiert.

Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Großbritanniens in Usbekistan Christopher Allan betonte seinerseits, dass der Erfolg aller Reformen nicht nur von rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern auch von ihrer Umsetzung abhängt. Entscheidend bleibe dabei die Umwandlung des Systems der öffentlichen Dienste.

„Das System der staatlichen Verwaltung kann nur dann wirksam funktionieren, wenn es regelmäßig verbessert und modernisiert wird. Und dies ist entscheidender Punkt des gesamten Reformkomplexes, von dem die Erneuerung des Landes abhängt. Die Errungenschaften Usbekistans in dieser Richtung wurden in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft hoch anerkannt und die gesammelten Erfahrungen werden in Fachkreisen aktiv diskutiert“, - sagte der Vizepräsident der Akademie der Sozialwissenschaften von China Zhang Xiao.


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