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Platon-Akademie (14): Das andere dunkle Gespenst des Universums, die unsichtbare Materie, hat viel mit dem Grundsubstrat der TFZ gemeinsam

Platon-Akademie, 7. Oktober 2009

Dass es im Universum massenhaft Materie gibt, die nicht leuchten kann, ist vor ca. 80 Jahren dem Schweizer Astronomen Fritz Zwicky aufgefallen. Ihre Existenz ist heute nicht mehr zu bezweifeln. Während die angebliche Dunkle Energie (s. PM(13)) schwerlich auf etwas anderem beruhen dürfte als auf der zeitabhängigen Gravitationskonstante G (wobei es in der Theorie der Sternentwicklung wegen G noch weiße Flecken gibt), hängt Zwickys Dunkle Materie (DM) auffallend mit dem sog. Grundsubstrat (GS) der TFZ zusammen, einem in bezug auf jedes seiner Teilchen streng homogenen Ur-Gas; in bezug auf große Massen ist es radial angeordnet.
Das GS ist als Urform der Weltmasse seit den siebziger Jahren bekannt. Das Teilchen des GS ist nichts als eine schlichte Elementarmasse des Betrages 1 mit einer gewissen Ortsunschärfe nach Heisenberg (s. dazu PM (11) und (12)). Zu exakt berechenbaren Zeitpunkten (näheres in PM (10)) wird das gesamte GS synchron zu unzähligen Schwarzen Löchern verschiedenster Größe verdichtet, ähnlich wie ein Prägestock Münzen herstellt. Zwischen den Kompressionszeitpunkten entsteht mit dem Quadrat des Weltalters neues freies GS nach. Daher reichert sich im Raum zwischen den sichtbaren Materiekonzentrationen unverbrauchtes GS an.
Das GS ist genau gesagt eine endliche Teilmenge der unendlichen Menge jener Raumpunkte P, die mit der Gegenwart (Eigenzeit) eines Bezugssystems unwillkürlich bewegt sind. Somit wurzelt das o. g. Elementarteilchen des GS im mathematischen Raumpunkt. Um physikalisch zutage zu treten, muss P aber erst einmal eine Reaktion in der Gegenwart zeigen (z.B. Beobachtung!), wobei es Trägheit und Schwere zeigt (vgl. PM (11); detailliert in platonakademie.de, „Hörsaal“ II).
Als physikalisches Teilchen trägt P die Bezeichnung Q. Anfangs war nicht bekannt, um welchen Teilchentyp es sich handelt. Es stellte sich dann heraus, dass die Q Elementarmassen aufnehmen, so dass statistisch gesehen das Q kontinuierlich mit dem Ln des Weltalters wächst („Hörsaal“ V) und heute genau die Protonenmasse erreicht hat. Am Anfang betrug diese also elementar = 1, heute beträgt sie 95,811…
Die wichtigste Übereinstimmung zwischen GS und DM ist neben der oft radialen Anordnung die Gesamtmasse. Denn die Zahl der Elementarmassen im Universum ist heute 1,020 mal 10 hoch 82. Das entspricht 1,065 mal 10 hoch 80 Nukleonenmassen. Schätzt man die Zahl der durchschnittlichen Galaxien auf 100 Milliarden zu je mindestens 100 Milliarden Sonnenmassen (ohne DM aber einschließlich Röntgengas), so sind in der sichtbaren Materie mindestens 1,2 mal 10 hoch 79 Nukleonen enthalten. Die Masse des freien GS hat somit heute einen Spielraum bis fast zum 9fachen der sichtbaren Materie, in Einklang mit der Beobachtung.

Die Zusammenhänge deuten z.Z. darauf hin, dass die DM aus Neutronen besteht und dass deren Beta-Zerfall von der Stärke des Gravitationsfeldes abhängt (s. „Hörsaal“ VI). Nach der TFZ muss nämlich eine Zentralmasse M – Galaxie, Stern usw. – endliche gravitative Reichweite (GRW) haben, proportional zur Wurzeln aus M. Die GRW der Sonne liegt bei 0,5 Lichtjahre, dann erfolgt exponentieller Absturz („Hörsaal“ II). Wenn die Neutronen-Hypothese stimmt, sind die Neutronen der DM außerhalb dieser Gravitationsreichweite fast stabil. Dann geht der kosmische Wasserstoff ganz natürlich innerhalb der Umgebungen von Massen durch Beta-Zerfall hervor. Es wird deutlich, warum Wassersoff und DM in den Galaxienhaufen konzentriert ist und warum wir dort so viel Röntgengas beobachten. Die Entwicklung von Galaxienhaufen verläuft nicht konventionell.
Die Kettenbildung auf großen Skalen und damit die Voids rühren wohl von der kurzen GRW her. Schaumblasen zeigen im Prinzip ähnliches infolge der kurzreichweitigen Adhäsion.
(Anmerkung für Physiker: Die Neutronenhypothese bedarf einer Reihe von Begründungen und Bestätigungen. Jedenfalls ist die Elementarmasse selbst elektrisch neutral. Das Elektron kam vermutlich erst mit den o. g. Kompressionszeitpunkten nach erfolgter Vorzeichenumkehr der Strömungskraft (platonakademie.de, „Hörsaal“ II, Gl. (3) ff) zur Geltung; vor und nach einem Kompressionszeitpunkt musste ja von den entstehenden Schwarzen Löchern Strahlung ausgehen. Die elektrische Beschleunigung wird in der TFZ als c/t aufgefasst. Diesmal ist t aber eine konstante Zeitspanne! Die Theorie hängt mit dem Winkelraum zusammen und ist nur im Ansatz vorhanden.)

Platon-Akademie (PA).Die neue Platon-Akademie (PA) wurde als Fortsetzung und Abschluss der
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Vielmehr ist es jetzt ihre Aufgabe, im naturwissenschaftlich widerspruchsfreien Konsens die richtige Antwort auf die großen modernen philosopghischen Fragen. zu finden.
Autor der Platonakademie:
Anton Franz Rüdiger Rüdiger Brück
Staatangeh. Deutsch
Geb. 1938 in Völklingen
Human. Gymnasium
1959 Abitur
Studien: Mathematik, Physik, Pädagogik, Philosophie.
Ausgeübter Beruf: Bis 2000 Lehrer im Staatsdienst
A. Fr. R. Brück
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