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Platonakademie(3). Warum kommt die Grundlagenphysik ohne Einbeziehung der fließenden Gegenwart nicht voran und braucht immer mehr Technologie? / Letzte Bearbeitung am 7.9.2017

Platon-Akademie, 24. Juli 2009

Für die fließende Zeit gibt es eine Formel, die Gegenwartsbedingung (GB) heißt und ein Axiom ist Es lautet: Die Gegenwart (Uhrzeit) kann man multiplikativ nur mit 1 und additiv nur mit 0 verknüpfen, da man sonst in die Zukunft oder Vergangenheit gerät (ausführlich behandelt in www.platonakademie.de „Hörsaal II“ S. 1 und 2). Sie wurde vor 40 Jahren entdeckt und ab 1973 auf einen Rat des (verstorbenen) Leiters des Chadwick Laboratory der Universität Liverpool, Prof. Herbert Fröhlich, analysiert.

Die Auswertung zeigte, dass die Gegenwart vor allem anderen das von Galilei experimentell gefundene, einfachste Gesetz der Physik enthält: Weg = Geschwindigkeit mal Zeit. In üblichen Zeichen r = vT. Dabei wird für die Zeit die fließende Gegenwart T des Beobachters der Welt gesetzt, der sich im Punkt O befinde. Dieses Gesetz benützt jeder Hauptschüler in der 9. Klasse beim Ausrechnen, wie weit er mit dem Fahrrad bei Tempo 25 in 2,5 Stunden kommt. Galileis Grundformel folgt also ohne Experiment aus der Tatsache, dass die Zeit konstant fließt. So viel in kürzester Form.

Das nächste, was sich unmittelbar ergibt: In r = vT äußert sich, weil T der Zeitpunkt von O ist, das Gesetz der „Expansion“ des Universums (Hubble-Gesetz), denn es ist in jedem Augenblick r proportional v. Da v mit r bis c steigt, ist T auch das Weltalter. Dieses verändert sich heute relativ langsam, ist also trotz Fortschreitens quasi-konstant. So ergibt sich aus der GB die Galaxienflucht (Anmerkung für Physiker: Die Schwerkraft hat wegen des Fortschreitens der Zeit, wie auf der Web-Seite begründet, masseabhängige begrenzte Reichweite, d.h. sie wirkt nicht auf beliebige Entfernung, wie seit jeher kritiklos angenommen. Die Reichweite der Erde z.B. beträgt 7,9 Mrd. km, in größerer Entfernung verschwindet die Schwere exponentiell. Galaxien ziehen sich deshalb nur an, wenn sie genügend nah bei einander stehen. Die Massenanziehung beherrscht folglich das Universum nicht flächendeckend. Überall schaut sozusagen der euklidische Raum heraus. Nur deshalb darf Galileis Gesetz großräumig das Hubble-Gesetz sein.)

Bedenkt man die übrigen in platonakademie.de ausgeführten Analaysen (von der Ableitung der Lichtgeschwindigkeit bis zur Protonenmasse (PM(142)), so ist es die Behauptung, dass die Grundlagenforschung noch einmal bei Galilei anfangen muß, kein Scherz. Galilei hielt mit seiner einfachen Grundgleichung den Makrokosmos in der einen Hand, den Mikrokosmos in der anderen, ohne sich dessen freilich bewußt werden zu können. Es könnte aber sein, dass er es ahnte. Wenn nicht alles trügt – die Untersuchung steckt nicht mehr in den Kinderschuhen – so besaß der erste Physiker als erstes Ergebnis auch gleich zumindest einen Teil der legendären Weltformel

Portrait der Platonakademie
Die neue Platon-Akademie (PA) wurde als Fortsetzung und Abschluss der
antiken PA neu gegründet und befindet sich im Aufbau. Das Ziel ist jedoch grundsätzlich nicht die Wiedergabe der Texte Platons.
Vielmehr ist es jetzt ihre Aufgabe, im naturwissenschaftlich widerspruchsfreien Konsens die richtige Antwort auf die großen modernen philosopghischen Fragen. zu finden.
Autor der Platonakademie:
Anton Franz Rüdiger Rüdiger Brück
Staatangeh. Deutsch
Geb. 1938 in Völklingen
Human. Gymnasium
1959 Abitur
Studien: Mathematik, Physik, Pädagogik, Philosophie.
Ausgeübter Beruf: Bis 2000 Lehrer im Staatsdienst
A. Fr. R. Brück
Impressum www.platonakademie.de
Mail platonakademie@aol.com


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